Archiv fürSandalen

Schuhe im Metallic Look

Die wohl häufigste Farbe bei Schuhen ist wohl auf jeden Fall schwarz. Auch dunkelbraun gehört zu den Standard Farben bei Schuhen. Vor allem Stiefel oder Pumps sind ja meist in dezenten Farben gehalten. Grundsätzlich ist das ja auch gar nicht verkeht. Schließlich lassen sich diese Farben sehr gut kombinieren. Schwarze Schuhe kann man sowohl zu einer dunklen Jeans als auch zum gemusterten Rock tragen. Und selbst wenn man sehr sehr viele Schuhe besitzt, kann man ja nicht zu jedem Outfit die passenden Schuhe haben. Das ist wohl einer der Hauptgründe für die mangelnde Farbenfrohheit bei Schuhen.

Allerdings haben sich zum Teil auch bunte Farben bei Schuhen durchgesetzt. Gerade bei Sandalen und High Heels kann man durchaus kräftige Farben finden. Besonders im Sommer macht das auch was her, wenn man schöne farbige Schuhe zum Sommerkleidchen kombinieren kann. Ich habe allerdings festgestellt, dass es diesen Sommer eindeutig einen Trend gab was die Farben von Sommerschuhen angeht – nämlich Gold und Silber. Vor allem Sandaletten, Riemchensandalen und Ballerinas werden gerne in diesen Trendfarben getragen. Diese Farben sind bei Schuhen nicht nur mal was Neues, sondern erfüllen auch den Zweck, den schlichte schwarze Schuhe erfüllen: sie sind vielfältig kombinierbar. So passen goldene Schuhe zum Beispiel sehr gut zu blauen Jeans, oder zu langen Abendkleidern. Allerdings sollte man goldene und silberne Schuhe nicht unbedingt zu auffällig gemusterten Kleidchen tragen. Wenn die Schuhe schon so schön glitzern sollte man das restliche Outfit wohl eher schlicht halten. Wenn man ein schlichtes Outfit mit Jeans und dunklem Pulli aufpeppen möchte, sind metallic Farben aber großartig. Hier zum Beispiel zwei Modelle von Fritzroy und Converse.metallic 1metallic 2

Möchte man ein dunkles Abendkleid aufpeppen kann man zu metallic farbenen Schuhen greifen die dann einfach mal ab und zu unter dem Kleid hervor blitzen. Hier zum Beispiel ein Modell von ara schuhe. (at)Metallic 3

Keilabsätze – schön oder zu klobig?

Mir geht es oft so, dass ich bei neu aufkommenden Moden, mich einfach nicht entscheiden kann, ob ich was schön finde oder doch nicht. Lange ging es mir so mit den vorne spitz zulaufenden Schuhen, die ich dann doch sehr gern gemocht habe. Tja, und im Moment versuche ich mich an den Anblick von Keilabsätzen zu gewöhnen.

Was seltsam ist: wenn ich Schuhe mit Keilabsätzen in Geschäften sehe oder Fotos von ihnen, finde ich sie ganz toll. An Füßen wiederum finde ich sie etwas merkwürdig. Ich finde, die sehen manchmal etwas zu klobig aus. Trotzdem kann ich nicht an ihnen vorbeilaufen, wenn ich sie im Geschäft stehen sehe.
Keilabsatz
Keilabsatz 1

Übrigens habe ich bei jolie.de einen recht witzigen Artikel gelesen, in dem es darum geht, welche Modetrends wir Frauen zwar lieben, mit denen sich aber Männer gar nicht anfreunden können. Neben Bob-Frisur, Ponchos und „Schwangerschaftsoberteilen“ sind es eben Schuhe mit Keilabsätzen, die nach der Meinung unserer männlichen Genossen nach Klumpfuß aussehen.
jolie.de

Ich habe mir zur „Eingewöhnung“ mal eine dezente Variante von vagabond gekauft. Hier ein Foto von ihnen.
Vagabon Pumps

Ich denke mal, damit kann man nicht viel falsch machen und vielleicht laufen die Männer einem auch nicht sofort davon ;-)
(spa)

Die Geschichte der Mode: die Sandalen

Als ich heute meine Lieblings-Sommer-Sandaletten anzog, hab ich mir überlegt, wann man eigentlich zuerst auf die Idee kam, seine Füße mit Sandalen auszustatten und wie die ersten Formen der Sandalen so ausshen.

Die Sandale ist übrigens eine der ältesten Schuhgrundformen! In der späten Steinzeit banden sich Jäger Felle als Schutz um die Füße. Nach und nach entwickelten sich verschiedene Ausprägungen, je nach klimatischen und natürlichen Begebenheiten. Mal bestand sie aus einer Sohle aus Flechtwerk, mal aus Holz oder Leder, die mit einfachen Riemen über dem Rist oder zwischen den Zehen wie auch mittels eines Pflocks, urspr. aus Holz oder Knochen gehalten wurde.
Flechtsandalen

Übrigens waren die Sandalen überall auf der Welt verbreiten, wie z.B. diese in Peru ausgegrabenen Stücke aus dem 15. Jhd. beweisen:
Peru

Seit etwa dem 7 Jhd. vor Chr. gab es die sog. „Krepis“, einen Riemenschuh (Zwischenform zwischen Sandale und Schuh), dessen Sohle mit Nägeln beschlagen und der bis oberhalb der Knöchel umschnürt war. Solche „Römersandalen“ sind ja heute wieder in ähnlicher Form trendy! Die Ähnlichkeit ist, wie ich finde, doch sehr verblüffend, wenn man folgendes Ausgrabungsstück z.B. mit den aktuellen ara Schuhen vergleicht
schuh_roemisch

ara Römer

Zu den Sandalen gehören übrigens auch Flip Flops, die ursprünglich aus Ägypten und Japan stammen. Aus Japan sind ja vor allem die sog. „Geta-Sandalen“ bekannt, also Holzschuhe mit mindestens 2 Absätzen, die zu festlicher Kleidung und von Leuten mit höherem Status getragen wurden. Die zwei Absätze dienten dazu, die Füße sauber zu halten.
180px-Geta2

Übrigens: die erfolgreichsten Sandalen auf deutschem Gebiet waren die sog. „Wörishofener Sandalen“, die von Sebastian Kneipp erfunden wurden – auch bekannt unter dem Pseudonym „Jesuslatschen“. Also sexy ist was anderes… aber wer hat nicht schon mal zufriedene, haarige Männerfüsse darin gesehen ;-)
180px-Kneippsandale

Aber eins ist sicher: wenn in paar Hundert Jahren unsere Nachfahren mal unsere Schuhe ausgraben werden, werden sie sicher die crocs als eine weitere Entgleisung der menschlichen Zivilisation qualifizieren!
crocs

(spa)