Mittlerweile kommt man um eine Jacke nicht drum herum. Heute war es sogar so kalt draußen, dass ich doch tatsächlich meine Winterjacke schon an hatte. Doch das ist vielleicht ein etwas extremes Beispiel. Denn schließlich ist ja doch erst September. Eigentlich kommt jetzt erst einmal die Hochsaison der sogenannten „Übergangsjacke“.
Übergangsjacken können ganz verschieden sein. Das Einzige was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie für echten Winter nicht taugen. Eine Übergangsjacke kann eine schlichte Jeansjacke sein. Es kann aber auch eine Leder- oder eine Steppjacke sein.
Während sich Jeansjacken eigentlich seit Jahrzenten in den Kleiderschränken behaupten können sind andere Übergangsjacken auch eher „Eintagsfliegen“. Eine Jeansjacke hat auch fast jede Frau zu Hause. Kein wunder, denn die Jeansjacke strahlt absolut etwas Zeitloses aus. Man kann sie zu fast allem tragen (außer zu Jeans natürlich…wir sind ja schließlich nicht mehr in den 80ern) und mit dem simplen Schnitt kommen sie auch so leicht nicht aus der Mode.
Fast zu zeitlos wie die Jeansjacke ist die Lederjacke. Wobei man hier sagen muss, dass die Leder- oder auch Wildlederjacke doch ein ziemliches Come Back gefeiert hat. So stark, dass man die Lederjacken schon fast wieder satt haben könnte. Aber ebenso wie die Jeansjacke ist auch die Lederjacke in den meisten Fällen irgendwie zeitlos und unendlich kombinierbar. Hier ein schönes Modell von Tom Tailor.
Aber auch Steppjacken sind als Herbstjacke sehr beliebt. Allerdings eher bei der etwas älteren Generation. Steppjacken haben zwar auf ihre Art ebenfalls etwas zeitloses…aber irgendwie fehlt da auch meist der jugendliche Touch. Vielleicht müssten da aber auch einfach ein paar neue Schnittmuster her. Und wie man letzten Winter gesehen hat, ist die Steppjacke in Lackfarben ja anscheinend der große Renner (was ich zwar nie so ganz nachvollziehen konnte…aber gut…).
Bevor es allerdings draußen so richtig ungemütlich wird, sollte man demonstrativ auf allzu warme Jacken verzichten. Oft reicht ja auch schon ein warmer Pulli oder eine Weste. Auch ein Blazer über der normalen Kleidung kann als Übergangsjacke zählen. Dann vielleicht noch ein Schal dazu…et voilà, dass Übergangsoutfit ist perfekt.
Bei allen Arten von Übergangsjacken ist allerdings eine Sache besonders wichtig: das Wörtchen „Übergang“! Wenn nämlich irgendwann die Temperaturen sinken, sollte man die Übergangsjacken auch schnell mal im Schrank lassen! – Sonst lässt die Erkältung wahrscheinlich nicht lange auf sich warten!(at)